Alberto Manguel (Foto: SWR)

Preisverleihung im Mainzer Rathaus Manguel erhält Gutenberg-Preis

Er besitzt nach eigener Schätzung rund 40.000 Bücher - der Übersetzer und Autor Alberto Manguel. Am Samstag kam noch einer der bedeutendsten Preise auf dem Gebiet der Druckkunst dazu.

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Manguel habe wie kein Zweiter die Beziehung von gedrucktem Buch, der Leserschaft und dem Lesen zum zentralen Punkt seines Wirkens gemacht, begründete die Jury ihre Entscheidung. Seit 2016 ist der Kanadier Direktor der argentinischen Nationalbibliothek. In Argentinien wurde er auch geboren, wuchs aber in Israel und Großbritannien als Sohn eines argentinischen Diplomaten auf. Bekannt wurde Manguel mit seiner "Geschichte des Lesens".

Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Gutenberg-Gesellschaft und die Stadt Mainz vergeben den Preis im jährlichen Wechsel mit der Druckstadt Leipzig für hervorragende künstlerische, technische oder wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Druckkunst. Zu den bisherigen Preisträgern zählten etwa der italienische Schriftsteller Umberto Eco und die US-amerikanische Historikerin Elizabeth Eisenstein.

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