Polizei am Mainzer Rosenmontagszug (Foto: SWR)

Polizei stellt Sicherheitskonzept vor Verkleidete Ermittler auf Mainzer Rosenmontagszug

Die Mainzer Polizei hat ihr Sicherheitskonzept für den Rosenmontagszug noch einmal überarbeitet. Neu in diesem Jahr: Zivile Polizisten werden in Kostümen auf dem Umzug unterwegs sein.

Insgesamt sollen wieder rund 1.000 Polizisten auf dem Mainzer Rosenmontagszug im Einsatz sein. Dabei geht es nach Angaben des Einsatzleiters Alban Ragg vor allem um zwei Dinge: Präsenz zeigen und aggressive Pöbler frühzeitig erkennen.

Kostümierte Polizisten sollen für mehr Sicherheit sorgen

Deswegen sind in diesem Jahr verkleidete Zivilermittler unterwegs. Sie sollen aggressive Fastnachter in der Menge ausfindig machen und an die uniformierten Polizeikollegen melden. Welche Kostüme die Ermittler tragen, werde natürlich nicht verraten, so Ragg.

Straftaten im Verhältnis gering

Außerdem würden Jugendliche darauf kontrolliert, ob sie hochprozentigen Alkohol dabei haben. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Straftaten mit 160 bei mehr als einer halben Million Zuschauern relativ gering gewesen, teilt die Polizei mit. Sie bittet alle Gäste an den Fastnachtstagen nicht zu viel Alkohol zu trinken, auf ihre Wertsachen aufzupassen und sich bei Problemen an den nächsten Polizisten zu wenden.

Glasscherben auf dem Boden verhindern

Ab der Weiberfastnacht bis Fastnachtsdienstag gilt vom Schillerplatz bis zum Höfchen auch wieder ein Glasverbot. Mitarbeiter des Mainzer Ordnungsamtes sowie Sicherheitskräfte des Mainzer Carneval Vereins werden Taschen und Rucksäcke überprüfen.

Stadt hat wieder Lkw-Fahrverbot verhängt

An Rosenmontag wird es außerdem wieder ein Fahrverbot für Lastwagen geben. Dieses erstreckt sich über die gesamte Innenstadt und gilt für alle Fahrzeuge, die mehr als 3,5 Tonnen schwer sind.

Eine Karte zeigt, wo keine Lkw an Rosenmontag fahren dürfen (Foto: Polizei Mainz)
Die Verbotszone für Lastwagen am Rosenmontag. Grafik: Stadt Mainz Polizei Mainz
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