Die Wanderwalken-Webcam auf Dom zeigt den Nachwuchs.  (Foto: Stadt Worms)

"Ostereier" knacken am Gründonnerstag Wanderfalken-Küken im Wormser Dom geschlüpft

Vor einem Jahr wurden in der Wanderfalken-Brutstätte im Wormser Dom vier tote Tiere gefunden, sie waren vergiftet worden. Nun gibt es frohe Kunde, denn zwei kleine Küken sind geschlüpft.

Am frühen Gründonnerstagmorgen erreichte die Stadt Worms die Nachricht von den zwei Jungtieren, teilt sie auf ihrer Internetseite mit. Auf der Wanderfalken-Webcam auf dem Dom sind seitdem immer mal wieder die beiden frisch geschlüpften Küken zu sehen. Aber nicht immer lassen sich die beiden Elterntiere unter das Gefieder schauen. 

Ein Ei verschwunden

Nach Angaben des NABU Worms-Wonnegau waren seit Mittwoch zwei Eier im Nest zu sehen, in welche die Jungen von innen schon ein kleines Loch in die Schale gepickt hatten. Ursprünglich hatten drei Eier in dem Nest gelegen, was mit dem dritten Ei passiert ist, ist nicht klar.

Beste Bedingungen für Nachwuchs

Seit 2018 gibt es im rechten Ostturm des Wormser Doms den Nistkasten. Er bietet laut NABU beste Brutbedingungen für Wanderfalken. Nachdem im vergangenen Jahr eine Falkenbrut mit ihre Mutter gestorben war, hatten sich im Februar der männliche Falke namens Peter Joseph und seiner Herzensdame dort niedergelassen.

Das Falkenweibchen hat übrigens noch keinen Namen, der NABU Worms-Wonnegau nimmt gerne Vorschläge entgegen.

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