Nahaufnahme eines Pferdekopfes (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Offenbar Tierquäler unterwegs Pferde in der Region um Mainz schwer verletzt

Ein unbekannter Täter hat in einem Stall in Stadecken-Elsheim im Kreis Mainz-Bingen ein Pferd mit einem Messer schwer verletzt. Kein Einzelfall - in der Region gab es weitere Misshandlungen.

Die Mainzer Polizei und die Bad Kreuznacher Staatsanwaltschaft haben eine gemeinsame Presseerklärung veröffentlicht. Aus dieser geht hervor, dass es seit dem 24. August in der Region insgesamt drei Übergriffe auf Pferde gab. Diese fanden alle in der Nacht statt.

In Warmstroth bei Stromberg, in Bingen-Gaulsheim und in Stadecken-Elsheim im Kreis Mainz-Bingen haben Unbekannte Pferde schwer verletzt. In einem Fall sei eine Stute gestorben, so die Polizei.

Nasenlöcher aufgeschlitzt

In Stadecken-Elsheim ist der Täter der Mainzer Polizei zufolge in den Stall eingedrungen und hat mit dem Messer die Nüstern des Rennpferdes aufgeschnitten. Das Tier sei von einem Tierarzt versorgt worden und habe gerettet werden können, teilte die Polizei mit. Bisher gebe es keine Hinweise auf den oder die Täter.

Zusammenhang zwischen den Taten?

Die Bad Kreuznacher Kriminalpolizei hat eine Ermittlungsgruppe "Weide" gegründet und untersucht jetzt, ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht. Sie ruft alle Pferdehalter dazu auf, auf ihre Tiere besonders zu achten, vor allem nachts. Zeugen, die etwas beobachtet haben, sollen sich bei der Polizei melden.

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