In Mainz haben rund 250 Menschen um die verstorbene Susanna getrauert. (Foto: SWR)

Nach gewaltsamen Tod Abschied von Susanna

Einen Tag nach ihrer Beerdigung auf dem Mainzer Hauptfriedhof haben sich rund 250 Menschen mit einem Trauermarsch von der 14-jährigen Susanna verabschiedet.

Die Teilnehmer versammelten sich vor Susannas ehemaliger Grundschule und liefen bis zu ihrem Elternhaus. Bekannte und Freunde hatten sich an die zuständige Ortsvorsteherin gewandt, mit der Bitte den Marsch zu organisieren.

Dauer

Beerdigung unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Am Dienstag hatten rund 100 Trauergäste an der nicht-öffentlichen Trauerfeier auf dem jüdischen Abschnitt des Mainzer Hauptfriedhofs teilgenommen. Die Mainzer Polizei sicherte das Gelände ab.

Susanna war am vergangenen Mittwoch tot bei Wiesbaden-Erbenheim gefunden worden. Ein irakischer Flüchtling wird verdächtigt, die 14-jährige in Wiesbaden vergewaltigt und getötet zu haben.

Nach seiner Flucht in den Irak war er am Samstag im Beisein von Bundespolizisten mit dem Flugzeug wieder nach Deutschland gebracht worden. Bei seiner Vernehmung gestand er, das aus Mainz stammende Mädchen umgebracht zu haben, bestritt aber eine Vergewaltigung. Er sitzt derzeit in Frankfurt in Untersuchungshaft.

Die Beerdigung von Susanna fand auf dem jüdischen Teil des Hauptfriedhofs statt (Foto: SWR)
Die Beerdigung von Susanna fand auf dem jüdischen Teil des Hauptfriedhofs statt
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