Das Dach der Rehingoldhalle  (Foto: privat)

Nach Großbrand in Mainz Noch viele Fragen nach Brand in der Rheingoldhalle

Nach dem Feuer in der Mainzer Rheingoldhalle verschaffen sich Spezialisten der Polizei einen Überblick vom Brandschaden. Dabei kontrollieren sie die Halle auch aus der Luft.

Dauer

Noch immer sind viele Fragen offen. Die Ursache des Brandes sei ebenso unklar wie die genaue Höhe des Schadens, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Die Polizei hatte die Unglücksstelle am Freitag mit einem Hubschrauber und einer Drohne überflogen und hochauflösende Fotos angefertigt. Möglicherweise gebe es im Laufe der kommenden Woche neue Erkenntnisse, so der Sprecher.

Fahrlässige Brandstiftung?

Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Dies sei bei einem so großen Brand der reguläre Weg, hieß es. Zugleich werde auch ein technischer Defekt als Ursache noch nicht ausgeschlossen.

Nach Angaben des Polizeisprechers sind Brandermittler und ein Brandmittelspürhund vor Ort. Der Hund könne mögliche Brandbeschleuniger wie Benzin, Öl oder Diesel erkennen. Man hoffe, im Laufe des Tages sagen zu können, in welchem Teil der Halle das Feuer ausgebrochen sei.

Veranstaltungen finden statt

Der Fortgang der Sanierungsarbeiten des Kongress-Saals hängt nach Angaben des Citymarketings Mainz von den nun anstehenden Brandermittlungen ab. Die Halle wird seit November saniert.

Die gute Nachricht: Der angrenzende, neue Teil des Kongresszentrums und die dortigen Büros blieben verschont. So können die im Mai und Juni anstehenden Veranstaltungen wie geplant in der Rheingoldhalle stattfinden.

Das Feuer war am Donnerstagmorgen in der Dachkonstruktion der bekannten Halle ausgebrochen. Die Feuerwehr hatte in der Nacht zum Freitag die letzten Glutnester gelöscht. Die für die Löscharbeiten gesperrte Rheinstraße wurde wieder freigegeben.

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