Flakpatronen werden gesprengt (Foto: SWR)

Granaten nach Niedrigwasser entdeckt Flakpatronen-Sprengung im Rhein beendet

Die Sprengung der 66 Flakpatronen am Rheinufer des Winterhafens in Mainz ist erfolgreich beendet worden.

Alle Patronen seien am Mittwoch unschädlich gemacht worden, sagte ein Sprecher der Stadt. 24 Sprengungen waren nötig. Die Patronen aus dem Zweiten Weltkrieg waren während des Niedrigwassers Mitte Juli gefunden und sichergestellt worden.

Granaten waren stark verrostet

Die etwa 30 Zentimeter langen Granaten waren stark verrostet. Deshalb entschied der Kampfmittelräumdienst, die Patronen nicht zu transportieren, sondern durch Einzelsprengungen unter Wasser unschädlich zu machen.

Evakuierung war nicht notwendig

Eine Evakuierung der anliegenden Wohnhäuser war nicht notwendig gewesen. Da die Sprengungen nahe des Ufers stattfanden, war auch keine Komplettsperrung der Wasserstraße nötig. Boote der Wasserschutzpolizei überwachten die Zone der Sprengungen und gaben Hinweise an vorbeifahrende Berufsschiffer. Bereits am Abend sollte das Ufer wieder freigegeben werden.

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