Ein riesiger Schwertransport mit dem Transformator (Foto: Amprion GmbH)

Komplizierter Schwertransport bei Stromberg 300-Tonnen-Trafo ins Umspannwerk gebracht

Schwerer als 40 Elefantenbullen: Ein riesiger Transformator ist am Samstagabend von Stromberg nach Bacharach gebracht worden - kein unkomplizierter Schwertransport.

Der 300 Tonnen schwere Transformator wurde mit einem Spezial-Lkw transportiert. Dieser hatte mehrere Achsen, damit die einzelne Radlast nicht höher ist als etwa bei größeren Feuerwehrfahrzeugen.

Der Schwertransport hatte am späten Samstagabend begonnen und verlief zuerst vom Stromberger Bahnhof über die Rheinböllerhütte nach Dichtelbach. Um die enge Ortsdurchfahrt dort zu meistern, musste das knapp 100 Meter lange Transportsystem am Sonntagmorgen geteilt und anschließend wieder zusammengebaut werden.

Danach legte der Schwertransport die restliche etwa vier Kilometer lange Strecke bis zum Umspannwerk in Bacharach zurück. Dort soll der Mega-Transformator künftig den von Windrädern erzeugten Strom umwandeln.

Ein großer Trafo auf dem Lastwagen  (Foto: Amprion)
Die Last des Transformators wird auf viele Achsen des Spezial-Lkws verteilt. Foto: Amprion GmbH Amprion
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