Schnake (Foto: dpa Bildfunk, Eine Schnake sitzt auf der Haut)

KABS beginnt mit Arbeit Schnaken in der Region werden bekämpft

Kaum ist der Winter vorbei, werden sie wieder aktiv: die Schnaken. Deshalb hat die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage, kurz KABS, die Arbeit aufgenommen.

Damit sind die Schnakenbekämpfer der KABS etwa zwei Wochen früher dran als sonst üblich. Mit einem Hubschrauber haben Mitarbeiter ein spezielles Mittel gegen die Schnakenlarven ausgebracht. Nach dem Hochwasser im März haben sich am Rheinufer zwischen Mainz und Bingen einige Wasserstellen gebildet. Dort haben Schnaken ihre Eier abgelegt, sagt Norbert Becker von der KABS.

Warme Temperaturen lassen Larven schlüpfen

Durch die frühlingshaften Temperaturen in den vergangenen Tagen seien die Larven geschlüpft, so Norbert Becker. Auch wenn es sich bei dem Einsatzgebiet um ein relativ kleines Areal gehandelt habe, sei der Einsatz eines Hubschraubers notwendig gewesen. Zu Fuß hätten Mitarbeiter der KABS sonst zu viele junge Pflanzen zerstört.

Auch in diesem Jahr kommt zur Bekämpfung der Schnaken wieder ein Eisgranulat mit einem speziellen Eiweiß zum Einsatz. Es tötet laut KABS die Schnakenlarven ab. Für andere Organismen ist es ungefährlich. In zwei Wochen steht der nächste Einsatz bevor.

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