Zug-Ente in der Wagenhalle (Foto: Pressestelle, MCV)

Jungfernfahrt mit E-Motor Mainzer Zugente fit für Rosenmontag

Der Mainzer Carnevalverein (MCV) hat mit einer Probefahrt den neuen Elektro-Antrieb der Zugente getestet. Sie bildet das Schlusslicht des Rosenmontagszugs, war in der Vergangenheit aber häufiger liegengeblieben.

Zwölf Kilometer musste die Ente am Samstag erst einmal zurücklegen, bevor der eigentliche Test anstand. Begleitet vom Plakettenwagen des MCV rollte die Zugente von der Wagenhalle in Mainz-Mombach über Gonsenheim zum Flugplatz Mainz-Finthen. Diesen Teil absolvierte sie bereits ohne Probleme.

Auf dem Flugplatz sollte die Ente dann laut MCV "das Fliegen lernen". Dort wurde mit einem halbstündigen Stresstest gezeigt, dass sie den hohen Anforderungen des Rosenmontagszuges wohl gewachsen ist.

E-Motor durch Spenden finanziert

Im Dezember wurde der Zugente ihr neues Herz eingepflanzt: ein Motor mit 20 kW Dauerleistung und einer 6 kWh Lithium Batterie. Das alte Herz - ein 40 Jahre alter, antiquierter aber kultiger VW-Käfermotor - wurde vor ein paar Jahren schon einmal ausgetauscht.

Die Zugente des Mainzer Rosenmontagszugs (Foto: SWR)
Kaputt und nicht klimafreundlich: der alte Motor der Zug-Ente

Aber auch der Ersatzmotor hatte aufgehört zu arbeiten - direkt zu Beginn des Rosenmontagszugs vor einem Jahr. Finanziert wurde der neue E-Motor von Sponsoren- und Spendengeldern, unter anderem brachte ein Benefiz-Minigolfturnier 5.000 Euro ein.

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