Engelstadt Mutmaßlicher Betrug: Kellerei zieht Konsequenzen

Nach dem mutmaßlichen Weinbetrug in einer Kellerei im rheinhessischen Engelstadt haben die Verantwortlichen nach eigenen Angaben Konsequenzen gezogen. So seien die Arbeitsabläufe in der Kellerei verändert worden, sagte der neue kaufmännische Leiter der Kellerei, Sven Wagner, dem SWR. Es gebe eine klare Arbeitsanweisung für die Mitarbeiter im Weinkeller und in der Produktion, sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten, so der Leiter. Das werde jeden Tag von ihm und der neuen Geschäftsführerin kontrolliert. Ehemaligen Mitarbeitern der Weinkellerei wird unter anderem vorgeworfen, unerlaubterweise Weine aus verschiedenen Anbaugebieten miteinander vermischt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach ermittelt in dem Fall. Zu den laufenden Ermittlungen äußerten sich die neuen Verantwortlichen der Kellerei nicht. Mehr zu dem mutmaßlichen Weinbetrug gibt es am Donnerstagabend im Politikmagazin "Zur Sache Rheinland-Pfalz" um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

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