Ein Ortsschild der Stadt Rüsselsheim. Rechts daneben ist eine Hausfassade mit dem Opel Logo und der Aufschrift "Internationales technisches Entwicklungszentrum" zu sehen. (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Einigung mit Betriebsrat über Segula-Deal Zukunft der Opel-Ingenieure geklärt

Opel hat sich mit dem Betriebsrat über die Zukunft seines Entwicklungszentrums in Rüsselsheim verständigt. Die 2.000 vom Segula-Deal betroffenen Ingenieure haben nun zwei Optionen.

Wie beide Seiten am Mittwoch mitteilten, einigte man sich auf eine gemeinsame Vorgehensweise beim geplanten Wechsel zahlreicher Opel-Ingenieure zum Dienstleister Segula. Demnach kann jeder Ingenieur wählen, ob er zu Segula wechselt oder eine Abfindung kassiert. Deren Höhe richtet sich nach verschiedenen Kriterien. Opel verkleinert damit seine eigene Entwicklungsmannschaft von 7.000 auf 5.000 Mitarbeiter.

Rüsselsheim soll wichtiger Entwicklungsstandort bleiben

Die französische Opel-Mutter PSA habe zugesichert, dass der Standort ein Kern des Entwicklungsnetzwerks bleibe, hieß es weiter. Das Entwicklungszentrum werde das Design und die wettbewerbsfähige Entwicklung aller zukünftigen Opel/Vauxhall-Modelle übernehmen.

Zusätzlich sei das Zentrum verantwortlich für weltweite Aufgaben innerhalb des PSA-Konzerns, etwa bei der Entwicklung von leichten Nutzfahrzeugen und einer neuen Motorenfamilie.

Zu wenig Aufträge für Opel-Ingenieure

Gleichzeitig bestätigten Opel und Segula ihre strategische Partnerschaft zur langfristigen Sicherung hochqualifizierter Arbeitsplätze im Bereich Forschung und Entwicklung in Rüsselsheim und im hessischen Dudenhofen.

Die Rüsselsheimer Ingenieure hatten laut Unternehmensangaben nach dem Rückgang der Aufträge von Voreigentümer General Motors nicht mehr genug zu tun.

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