Die ersten Solaris-Trauben sind in Rheinhessen gelesen (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Uwe Anspach/dpa)

Eine Woche später als im vergangenen Jahr Weinlese in Rheinhessen hat begonnen

Ein Winzer aus dem rheinhessischen Lörzweiler hat am Dienstag die ersten Trauben in die Kelter gebracht. In der Pfalz soll die Lese am Freitag starten.

Winzer Mathias Wolf aus Lörzweiler sagte, er rechne mit einem Ertrag von 1.600 bis 1.900 Litern Federweißer vom ersten Lesetag. Das Mostgewicht seiner Solaris-Trauben habe 76 Grad Oechsle erreicht. Für Federweißen sei dies völlig in Ordnung. Zumindest bei der früh reifenden, kleinbeerigen Rebsorte Solaris zeichne sich in diesem Jahr eine etwas geringere Erntemenge ab als im vergangenen Jahr.

Wolf entschied sich für die frühe Lese, um bereits am kommenden Donnerstag an einem Stand in Mainz Federweißer anbieten zu können - die Stadt hat diesen traditionellen Verkauf des jungen Weins vom 15. August bis 31. Oktober erlaubt.

In der Pfalz soll es am Freitag losgehen

In der Pfalz plane das Weingut Nett in Neustadt-Geinsheim den Beginn der Lese und das Ankeltern der Trauben am Freitag, teilte das Deutsche Weininstitut in Bodenheim mit. So soll es möglich werden, an dem am 24. und 25. August geplanten "Erlebnistag Deutsche Weinstraße" den ersten jungen Wein des 2019er Jahrgangs zu kosten.

Die Hauptlese für die Weinproduktion beginnt nach Angaben des Weinistituts in diesem Jahr voraussichtlich Mitte September.

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