An einem provisorischen Gelände hängen Blumen und ein Kranz. Im Hintergrund sind Häuser unterhalb eines Abhangs zu sehen (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Busunfall auf Madeira Möglicherweise zwei Menschen aus Bingen unter den Opfern

Unter den Opfern des Busunfalls auf Madeira sind möglicherweise zwei Menschen aus Bingen. Das Mainzer Polizeipräsidium ist mit den Ermittlungen beauftragt worden.

Nach SWR-Informationen soll es sich bei den Toten um einen Mann und eine Frau handeln. Weitere Details sind noch unklar. Von beiden hat man wohl Ausweispapiere oder andere persönliche Sachen nach dem Busunfall gefunden. Jetzt müssen die Opfer zweifelsfrei identifiziert werden. Für die Klärung ist das Fachkommissariat für Todesermittlungen im Polizeipräsidium Mainz zuständig.

Informationen werden gesammelt

Dort werden jetzt so viele Informationen wie möglich gesammelt. Das können DNA-Spuren sein, also zum Beispiel Haare, Fingerabdrücke oder auch Zahnabdrücke, die beim Zahnarzt archiviert sind. Das alles trägt die Mainzer Polizei zusammen und übergibt die Ergebnisse an das Bundeskriminalamt. Von dort aus gehen die Informationen zum Auswärtigen Amt nach Berlin und schließlich nach Madeira zur Auswertung. Wie lange das dauert, ist nicht bekannt. Aber erst danach wird es eine Bestätigung geben, ob es sich bei den beiden Toten tatsächlich um Binger Bürger handelt.

29 Tote nach Unfall von Reisebus

Bei dem Unfall am Mittwochabend nahe der Ortschaft Caniço waren nach Angaben der portugiesischen Behörden 29 deutsche Touristen ums Leben gekommen. 15 verletzte deutsche Touristen aus Madeira sind inzwischen wieder zurück in Deutschland. Eine Bundeswehrmaschine hat sie zum Flughafen Köln/Bonn gebracht.

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