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Die Polizei in Rheinland-Pfalz kontrolliert an diesem Wochenende vermehrt, ob die Corona-Regeln eingehalten werden. Auch bei Demos zum heutigen Maifeiertag sind die Beamten präsent.

Die traditionellen Veranstaltungen der Gewerkschaften zum Tag der Arbeit fallen coronabedingt teils aus oder finden virtuell statt.

Innenminister Roger Lewentz (SPD) hatte im Vorfeld des 1. Mai die Einhaltung geltender Regeln angemahnt. Für die konsequente Umsetzung solle - wie schon an Ostern - ein verstärktes Polizeiaufgebot sorgen. "Wir alle vermissen die typischen Veranstaltungen und trotzdem ist es nicht die Zeit für die "Tanz in den Mai"-Veranstaltung oder das Maifeuer in geselliger Runde", so Lewentz .

In der Mehrzahl der Kreise und kreisfreien Städte gelte ab 22 Uhr die Ausgangssperre. Lewentz sagte, dass vermehrt Einsatzkräfte auch bei angemeldeten Kundgebungen und Demonstrationen zum 1. Mai präsent sein werden.

Auch die Stadt Mainz verwies darauf, dass in der Nacht zum 1. Mai Zusammenkünfte, die in dieser sogenannten Hexennacht normalerweise stattfinden, "definitiv kein triftiger Grund für eine Ausnahme von der Ausgangssperre" seien. Wer sich nicht daran halte, müsse mit teils hohen Bußgeldern rechnen.

Maibaum Ja - aber Aufstellen nur alleine

Einschränkungen kündigten auch die Kreisverwaltung und die Stadt Trier an. So sei es zwar erlaubt, einen Maibaum aufzustellen. Dies dürfe allerdings nur von Einzelpersonen und im Rahmen der geltenden Corona-Bestimmungen geschehen, hieß es. Zudem warnt die Polizei vor strafbaren Streichen an Hexennacht, wie beispielsweise Sachbeschädigungen.

Mainz

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