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Die Corona-Krise hat die sogenannten Unverpackt-Läden in der Pfalz hart getroffen. Ladeninhaber in Landau und Speyer berichten von großen Einbußen beim Umsatz.

Unverpackt-Läden bieten ihre Lebensmittel ohne Verpackung an, um Müll zu vermeiden. Dieses Prinzip könnte jetzt von Nachteil sein, glaubt die Inhaberin des Unverpackt-Ladens in Landau. Seit Beginn der Corona-Pandemie hätten manche Leute offenbar Angst, das sei unhygienisch.

Ein Drittel weniger Kunden in Speyerer Unverpacktladen

Dabei seien Hygienekonzepte gerade in Unverpackt-Läden schon immer Standard gewesen. Ihr Umsatz in Landau sei in den letzten Monaten um 60 Prozent eingebrochen. Die Betreiberin des Unverpackt-Ladens in Speyer sagte, es kämen fast ein Drittel weniger Kunden in den Laden als zuvor und häufig müsse sie Aufklärungsarbeit leisten. Dabei wären schon immer Desinfektionsmittel und Handschuhe im Laden verwendet worden, kein Mitarbeiter nehme die Lebensmittel in die bloßen Hände.

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