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Der 16-Jährige, der vergangene Woche in einem Baggersee in Ludwigshafen untergegangen ist, ist ertrunken. Das geht aus dem vorläufigen Obduktionsergebnis hervor. Unklar ist, weshalb er im Wasser unterging.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankenthal liege kein Fremdverschulden vor. Die gerichtsmedizinische Untersuchung des 16-Jährigen Anfang dieser Woche habe ergeben, dass der Jugendliche ertrunken ist.

Familie wollte ferngesteuertes Boot fahren lassen

Wie die Polizei mitteilte, war der Teenager am 20. Mai mit seinen Eltern am Holz'schen Weiher im Ludwigshafener Stadtteil Gartenstadt unterwegs, um ein kleines Modellboot fahren zu lassen.

Das ferngesteuerte Boot blieb allerdings etwa 80 Meter vom Ufer entfernt liegen - offenbar war der Akku leer. Der 16-Jährige stieg daraufhin ins Wasser, um es zu holen. Dabei ging er aus noch ungeklärter Ursache plötzlich unter.

Rettungsversuch des Vaters misslingt

Der Vater und ein Passant versuchten noch erfolglos, den Jungen zu retten, während die Mutter den Notruf absetzte. Der Einsatz, der wenig später eintreffenden Taucher der Berufsfeuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) musste in der Nacht abgebrochen werden.

Am frühen Donnerstagmorgen wurde die Suche mit Hilfe von Sonargeräten fortgeführt. Am Mittag wurde die Leiche des Teenagers gefunden und geborgen. Die Familie wird von einem Krisenteam psychologisch betreut.

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