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Die Corona-Krise trifft auch viele Hartz-IV-Familien: Weil Kitas und Schulkantinen geschlossen sind, steigen ihre Lebensmittelkosten. Das Heinrich- Pesch-Haus bietet für sie jetzt eine Suppenküche auf Rädern an - Essen mit Lieferservice.

Das Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen hate im April wegen der Corona-Pandemie eine Suppenküche eröffnet - "Mahlzeit Lu" heißt sie. Dort gibt es seitdem täglich ein warmes Mittagessen für Menschen, die wenig Geld haben.

Die Suppenküche im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen - hier wird nicht nur gekocht, sondern auch ausgeliefert (Foto: Heinrich-Pesch-Haus)
Die Suppenküche im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen - hier wird nicht nur gekocht, sondern auch ausgeliefert Heinrich-Pesch-Haus

Seit Neuestem gibt es sogar einen Lieferservice: Ehrenamtliche Helfer des katholischen Tagungshauses fahren täglich - außer am Sonntag - etwa 120 Essen aus. Dieses Angebot soll beibehalten werden.

Familien sind belastet

"Es sind Familien, deren Kinder sonst in Kita oder Schule eine warme Mahlzeit am Tag erhalten, oft auch noch Frühstück und einen Imbiss. Manche Eltern sind mit der Zubereitung der Mahlzeiten überfordert – oder es fehlt ihnen schlicht das Geld", heißt es auf der Webseite des Pesch-Hauses.

Die Suppenküche mit Lieferservice finanziert sich komplett durch Spenden. Den Kontakt zu den bedürftigen Familien, die jetzt mit kostenlosem Essen beliefert werden, hat die Stadt Ludwigshafen hergestellt. Auch Ehrenamtliche sind gefunden, die das Essen ausfahren.

Die Suppenküche im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen liefert jetzt auch (Foto: Heinrich-Pesch-Haus)
Die Suppenküche im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen liefert jetzt auch Heinrich-Pesch-Haus
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