Hände formen ein Herz und sind in den ukrainischen Farben blau und gelb angemalt (Foto: Quelle: Stadt Landau)

Pfalz solidarisch mit der Ukraine

Menschen in der Pfalz demonstrieren und beten für Frieden in der Ukraine

STAND

Die Menschen in der Pfalz sind tief erschüttert über die aktuellen Geschehnisse und den Krieg in der Ukraine. Städte und Gemeinden, Institutionen und Parteien zeigen ihre Solidarität mit unterschiedlichen Aktionen für den Frieden.

Die Evangelische Gemeinde in Wachenheim an der Weinstraße (Kreis Bad Dürkheim) hat für Mittwochabend zu einem Friedensgebet in die Kirche eingeladen. Im Anschluss soll als Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine eine Menschenkette rund um die Kirche gebildet und die erste Strophe der Europahymne, die "Ode an die Freude", gesungen werden.

Die Evangelische Kirche der Pfalz und das Bistum Speyer hatten bereits für Montagabend zu Friedensgebeten aufgerufen. In Ludwigshafen beteiligten sich unter anderem die katholische St. Bonifaz-Kirche sowie die Stadtkirche St. Ludwig. Im Ludwigshafener Heinrich-Pesch-Haus fand bereits Montagmittag ein Friedensgebet statt. Auch die Christuskirche in Haßloch lud zu einem Friedensgebet ein.

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Solidarität mit der Ukraine

In Ludwigshafen weht zum Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine seit Dienstag an der Konrad-Adenauer-Brücke die ukrainische Flagge.

#StandWithUkraine: In Solidarität weht seit gestern an der Konrad-Adenauer-Brücke die ukrainische Nationalflagge. https://t.co/k1MwHuHfkD

Gemeinsame Demo in Ludwigshafen und Mannheim am 5. März

Am kommenden Sonntag, den 5. März ist in Ludwigshafen und Mannheim außerdem eine große gemeinsame Demonstration gegen den Krieg in der Ukraine geplant. Der Ludwigshafener Demonstrationszug soll nach Angaben der Veranstalter um 16.15 Uhr am Berliner Platz starten und von dort zum Mannheimer Schloss ziehen. Dort soll er mit dem Mannheimer Demonstrationszug zusammentreffen. Zum Abschluss ist um 17.30 Uhr eine gemeinsame Kundgebung geplant, bei der auch die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) eine Ansprache halten soll.

Hambacher Schluss leuchtet für die Ukraine

Das Hambacher Schloss bei Neustadt an der Weinstraße erstrahlt als Zeichen der Solidarität bis zum 3. März in Blau-Gelb, den Nationalfarben der Ukraine. In einer gemeinsamen Pressemitteilung verurteilen die Stadt und die Stiftung Hambacher Schloss den russischen Krieg gegen die Ukraine "aufs Schärfste".

Als Zeichen der Solidarität wird das Hambacher Schloss in den Farben der Flagge der Ukraine Blau-Gelb beleuchtet. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa/Stiftung Hambacher Schloss | Christian Gutschaft)
picture alliance/dpa/Stiftung Hambacher Schloss | Christian Gutschaft

Die russische Invasion stelle einen Angriff auf grundlegende Werte einer Staatenordnung dar, die auf dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und dem Grundsatz der friedlichen Konfliktaustragung beruhe. Die Lage sei "zutiefst bedrückend" - sowohl in der Ukraine als auch hier in Deutschland, wo sich Menschen aus der Ukraine um Freunde und Angehörige in der Heimat sorgten.

Für Freiheit, Respekt und Toleranz

Die blau-gelbe Beleuchtung sei ein Zeichen der Solidarität europäischer Völker, die auch das Hambacher Fest von 1832 geprägt habe. Die Stadt und die Stiftung betonen: Sie treten ein gegen Krieg, Unterdrückung und systematische Desinformation, für Frieden, Freiheit und ein von Respekt und Toleranz geprägtes Miteinander.

Auch Landauer Rathaus erstrahlt in Blau-Gelb

In Landau leuchtet abends das Rathaus ebenfalls in den ukrainischen Nationalfarben. Dies hatte Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch (CDU) vergangene Woche als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine angeordnet.

Das Landauer Rathaus erstrahlt in den Farben der ukrainischen Nationalflagge (Foto: Stadt Landau)
Solidaität mit der Ukraine: Das Landauer Rathaus erstrahlt in Blau-Gelb Stadt Landau

Demos für Frieden in der Ukraine

Am Wochenende waren in Landau auch zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen, um für den Frieden in der Ukraine zu demonstrieren. Nach Angaben der Stadt kamen am Sonntag rund 600 Menschen auf dem Rathausplatz zu einer Mahnwache zusammen. Zu der Protestveranstaltung hatte ein breites politisches Bündnis aus CDU, FWG, Grüne, P&S und SPD eingeladen. Die Parteien wollten sich damit nach eigenen Angaben gegen Putins Krieg und den Bruch des Völkerrechts stellen.

Zahlreiche Menschen gingen in Landau auf die Straße, um gegen den Krieg in der Ukraine zu demonstrieren (Foto: Stadt Landau)
Zahlreiche Menschen gingen in Landau auf die Straße, um gegen den Krieg in der Ukraine zu demonstrieren Stadt Landau

Auch in Neustadt an der Weinstraße, Speyer, Frankenthal waren am Wochenende Menschen gegen den Krieg in der Ukraine auf die Straße gegangen.

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