Wörth

BUND hält Straßenbauprojekte in der Pfalz für verfassungswidrig

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Der Ausbau der B10 und die zweite Rheinbrücke bei Wörth sind nach Angaben der Naturschutz-Organisation BUND verfassungswidrig. Laut einem Rechtsgutachten gelte das für alle Verkehrsprojekte im Bundesverkehrswegeplan 2030. Das Gutachten zeige, dass die vom Bund geplanten Fernstraßenprojekte den Ausstoß von Treibhausgasen erhöhen werden, sagte eine Sprecherin des BUND. Und das sei weder mit dem Grundgesetz noch mit dem Klimaschutzgesetz vereinbar. Juristisch könne der BUND dagegen zwar nicht vorgehen. Das Gutachten stärke aber die Position des BUND bei bereits laufenden Klagen gegen Straßenbauprojekte. Die Hoffnung sei, dass Gerichte und auch die neue Bundesregierung sich dem Gutachten anschließen. Im Fall der neuen Rheinbrücke bei Wörth könnte das dann bedeuten, dass der Radverkehr mehr berücksichtigt werden muss. Beim Ausbau der B10 müssten der Streckenabschnitt durch den Pfälzerwald und der geplante Tunnel bei Annweiler erneut auf den Prüfstand.

Trier

Trier Gewerkschaft fürchtet Fachkräftemangel beim Bau

Die Gewerkschaft IG Bau befürchtet, dass sich der Fachkräftemangel in der Region Trier weiter verschärfen könnte. Die Industriegewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Agentur für Arbeit, wonach bei Hoch- und Tiefbauunternehmen noch fast 1.700 Ausbildungsplätze frei seien.  mehr...

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