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Vergangene Woche hatte die Stadt Ludwigshafen beklagt, für den Abriss der Hochstraße Süd fehlten dringend Stahlarbeiter. Daraufhin meldeten sich zahlreiche Firmen, und die Aufträge konnten vergeben werden.

Die vorbereitenden Arbeiten zum Abriss der Hochstraße Süd in Ludwigshafen können nun weitergehen. Nachdem in Rundfunk und Zeitungen ausführlich davon berichtet wurde, dass sich die Arbeiten verzögern könnten, weil die Stadt Ludwigshafen keine Firmen für Stahl und Beton-Arbeiten an den Stützen findet, hatten sich nach Angaben der Stadt viele Firmen gemeldet.

Stützenbau kann vorangehen

Die Firmen sollen helfen, Stützen aus langen Baumstämmen zu fertigen. Diese Stützen sollen die Hochstraßen-Teile auffangen, wenn sie abgerissen werden. Die Baumstämme sollen um eine Betonscheiben montiert werden und die Enden mit Stahlkappen geschützt werden, damit sie belastbar genug sind.

Bundesrat billigt Gesetz zur beschleunigten Planung

Ein weiteres positives Signal für den Hochstraßen-Abriss: Der Bundesrat hat am Freitag in Berlin beschlossen, das 13 ausgewählte große Bauvorhaben in Deutschland ersetzt werden können. Für reine Ersatzbauten, wie bei der Hochstraße Süd, ist kein erneutes reguläres Planungsverfahren notwendig.

OB Steinruck erfreut

Ludwigshafens Oberbürgermeisterin reagierte erleichtert: Der Beschluss eröffne die Möglichkeit, den Ersatzneubau für die Pilzhochstraße in einer deutlich kürzeren Zeit umzusetzen.

Der Teilabriss der Hochstraße Süd soll nach dem aktuellen Zeitplan im Juni abgeschlossen sein.

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