Speyer

Pionierquartier soll kleiner werden

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Die Stadt Speyer will darauf verzichten, wie eigentlich geplant, die landwirtschaftliche Fläche in Richtung Otterstadt zu bebauen. Das hat Oberbürgermeisterin Seiler auf Anfrage des SWR mitgeteilt. In Speyer und Otterstadt hatte es viele kritische Stimmen gegeben, weil 14 Hektar Ackerflächen geopfert worden wären. Oberbürgermeisterin Seiler will deshalb dem Stadtrat vorschlagen, auf die Bebauung der sogenannten „Kurzen Wingertsgewann“ zu verzichten. Es sollten nur die ehemalige Kurpfalzkaserne zum Wohngebiet umgewandelt und eine kleine Ackerfläche nördlich der Kaserne bebaut werden, sagte Seiler. Auf dem Areal zwischen Speyer und Otterstadt waren 275 Wohneinheiten geplant. Im Bereich der Kaserne ist die Landesgartenschau 2026 vorgesehen, für die sich Speyer bewerben will. Ob die Änderung der Pläne Auswirkungen auf die Schau haben wird, ist noch unklar.

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