Nach Trockenlegung und Sanierung

Ende der Trockenheit: Schwanenweiher in Landau wird mit Wasser gefüllt

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Panja Schollbach
Panja Schollbach arbeitet als Redakteurin im SWR-Studio Mannheim-Ludwigshafen

Der Öko-Zustand des Schwanenweihers in Landau war so miserabel, dass die Stadt ihn komplett trockenlegte und auch den umliegenden Park sanierte. Seit Montag wird wieder Wasser in den Weiher gepumpt.

Der Schwanenweiher in Landau - kurz bevor das Wasser eingelassen wird
Der Schwanenweiher in Landau - kurz bevor das Wasser eingelassen wird.

"Die trockenen Zeiten haben ein Ende", schreibt die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Seit Montag wird der Schwanenweiher im Ostpark von Landau wieder mit Wasser gefüllt - anderthalb Jahre nach dem Start der Sanierungsarbeiten. Die Sanierung des Sees hat etwa die Hälfte des fast fünf Millionen Euro schweren Maßnahmenpakets zur Neugestaltung des Ostparks ausgemacht.

Schwanenweiher: "ökologisch toter Tümpel" in Landau

"Der Schwanenweiher ist ökologisch gesehen ein toter Tümpel", hatte Umweltdezernent Lukas Hartmann (Grüne) das Problem vor dem Start der Arbeiten beschrieben. "Im Sommer kippt das Gewässer aufgrund seiner schlechten Wasserqualität immer häufiger – wollen wir das ändern, muss der Weiher von Grund auf saniert und in einen stabilen ökologischen Zustand überführt werden." Das ist jetzt geschehen.

Wasser wird in Weiherbecken eingelassen
Nach der langen Sanierungspause fließt seit Montagmorgen wieder Wasser in den Schwanenweiher.

Durch Sanierung: Besserer Lebensraum auch für Fische

Zunächst war Schlamm, der teilweise mit Schadstoffen belastet war, aus dem Weiher geholt und entsorgt worden. Dieser hatte offenbar maßgeblich zur schlechten Wasserqualität des Weihers beigetragen. Fische und Wassertiere wurden vorübergehend umquartiert. Laut Stadt wurde der See auch vertieft, um den Lebensraum für Fische zu verbessern, und abgedichtet.

Rund 10.000 Kubikmeter Wasser werden in den nächsten Wochen in den Schwanenweiher gepumpt. Vor Weihnachten soll das geschafft sein. Sollten sich dann auch wieder Enten und andere Wasservögel ansiedeln, bittet die Stadt schon jetzt darum, diese nicht zu füttern - das könnte nämlich dazu beitragen, dass sich die Wasserqualität wieder verschlechtert.

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