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In der Pfalz bieten etwa 15 Prozent der Unternehmen Corona-Schnelltests für ihre Mitarbeiter an. Das hat eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz (IHK) ergeben. Viele Betriebe warten unterdessen auf Tests.

Nach Angaben der pfälzischen IHK hat die Hälfte der befragten Unternehmen angegeben, dass sie ihren Mitarbeitern gerne Tests anbieten würden. Dies sei jedoch oftmals nicht möglich, weil für die Betriebe nicht genügend Schnell-Tests vorhanden seien.

Nur wenige Corona-Schnelltests für Betriebe

Fast genauso viele Unternehmen gaben laut IHK an, dass ihnen wichtige Informationen zum Umgang mit den Corona-Tests fehlen. Dabei sollen häufige Schnelltests in Betrieben helfen, die dritte Welle der Corona-Pandemie zu stoppen.

Schreinermeister Hans Fischer aus Neustadt schickt deswegen seine Mitarbeiter einmal die Woche in das Testzentrum der Stadt. Mittlerweile sind sie dort schon zu Stammgästen geworden. Jeden Mittwoch lassen der Chef und seine Mitarbeiter hier einen Schnelltest machen.

Schreinermeister Hans Fischer lässt sich auf das Corona-Virus testen. (Foto: SWR)
Schreinermeister Hans Fischer lässt sich auf das Corona-Virus testen.

Schreiner aus Neustadt schickt Mitarbeiter zum Testen

Dieses Mal geht es schnell, denn das Team von der Schreinerei ist nur zu dritt. Trotzdem bedeutet das für den Chef jedes Mal unbezahlte Arbeitszeit. Die nimmt er sich aber gerne, wie er sagt.

“Ich glaube, dass das auch der richtige Weg ist, um diese Infektionsketten zu unterbrechen.“

Schreiner Hans Fischer aus Neustadt
Schreinermeister Hans Fischer und sein Team lassen sich auf das Corona-Virus testen. (Foto: SWR)
Schreinermeister Hans Fischer und sein Team lassen sich auf das Corona-Virus testen.

Mehr Sicherheit für Mitarbeiter und Kunden

Nach nur 30 Minuten ist das gesamte Team von Hans Fischer getestet – glücklicherweise auch dieses Mal negativ. Dem Schreinermeister geht es dabei nicht nur um die Sicherheit seiner Mitarbeiter. Auch seinen Kunden möchte er ein sichereres Gefühl geben.

Noch ist die Schreinerei Fischer aus Neustadt eine Ausnahme. Aber der Chef hofft, dass zukünftig noch mehr Betriebe seinem Beispiel folgen.

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