STAND

Die Winterpause an der Salierbrücke von Speyer ist vorbei. Die Arbeiter beginnen wieder und laut dem zuständigen Regierungspräsidium Karlsruhe soll die Rheinbrücke Ende des Jahres fertig sein.

Die Arbeiten an der Salierbrücke waren nur für eine kurze Winterpause unterbrochen worden, zwischen Heiligabend und dem Dreikönigstag, so eine Sprecherin des Regierungspräsidiums Karlsruhe, das für den Bau zuständig ist.

Bereits vergangene Woche seien vorbereitende Arbeiten vorgenommen worden: Unter anderem seien Arbeitszelte und Heizungsanlagen montiert worden, damit trotz der kalten Witterung die Bauarbeiten fortgesetzt werden können. Auch bei Minustemperaturen ist es so möglich, Stahlbauarbeiten an der Speyrer Salierbrücke vorzunehmen. Menschen und Material sind durch die Zelte geschützt.

Witterungspausen mit einkalkuliert

An der Brücke wird seit Montag hauptsächlich geschweißt und mit dem Trennschleifer gearbeitet. Das Betonieren im Bereich der Vorlandbrücke ruht allerdings. Hierfür seien Temperaturen von +5 Grad nötig, so die Behördensprecherin. Witterungsbedingte Pausen seien aber bei den Bauplänen mitberücksichtigt und würden die Fertigstellung der Salierbrücke bis Ende des Jahres nicht gefährden.

Der Termin der Fertigstellung war in der Vergangenheit zweimal korrigiert worden. Ursprünglich sollten die Arbeiten im kommenden Frühjahr nach zwei Jahren Bauzeit abgeschlossen sein. Dann wurden im Laufe der Arbeiten große Schadstoffmengen gefunden. Die Fertigstellung war dann für das Frühjahr 2022 angesetzt - also: Mehr als drei Jahre Bauzeit. Im Juli wurde dann verkündet, dass die Arbeiten doch schneller erledigt werden können.

Die Kosten sind stark angestiegen - von ursprünglich eingeplanten 11 Millionen Euro zunächst auf 17 Millionen, dann auf 29 Millionen Euro.

Jetzt die SWR Aktuell App runterladen Nachrichten aus Ludwigshafen und der Süd- und Vorderpfalz aufs Handy

Die SWR Aktuell App bringt Ihnen kurz und knapp alles Wichtige auf Ihr Smartphone. Sie bekommen jetzt auch gezielt Nachrichten aus Ludwigshafen und der Pfalz. So funktioniert's:  mehr...

STAND
AUTOR/IN