STAND

Die Mitarbeiter der Supermarktkette Real haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi ist die Zukunft der Filialen in der Rhein-Neckar-Region unklar.

Die angeschlagene Supermarktkette Real soll Ende Januar verkauft werden. Interesse an der Übernahme von 277 Märkten hat ein deutsch-russisches Konsortium, aber auch Edeka würde gerne 87 Standorte übernehmen. Zur Zukunft der insgesamt zehn Filialen in der Rhein-Neckar-Region will sich der Handelskonzern Metro, zu dem Real gehört, zurzeit nicht äußern.

Erhalt der Filiale in Mutterstadt

Nach Angaben der Gemeindeverwaltung soll die Filiale in Mutterstadt jedoch erhalten bleiben. Metro habe zugesichert, dass die Filiale saniert und modernisiert werde. Ob die Mitarbeiter übernommen werden und in welcher Form die Filiale weiter betrieben werde, sei jedoch unklar. Am Standort Haßloch gibt es laut Gemeindeverwaltung keine Informationen über die Zukunft der Real Filiale.

Auch rechtsrheinische Filialen betroffen

Wie es um die Real-Märkte in Brühl, Mannheim-Vogelstang und Edingen-Neckarhausen steht, ist nach Gewerkschaftsangaben noch völlig unklar. Laut Verdi liegen bei den Mitarbeitern die Nerven blank, denn die Zitterpartie um ihre Jobs dauert schon rund zwei Jahren. Vom Geamtbetriebsrat heißt es, man rechne damit, dass deutschlandweit etwa jeder dritte Arbeitsplatz bei Real bedroht ist. Demnach könnten knapp 10.000 Menschen ihren Job verlieren.

STAND
AUTOR/IN