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Die Pläne von Autobauer Daimler, die Nutzfahrzeugsparte zu einem eigenständigen Unternehmen zu machen, sorgt am Standort Wörth für Verunsicherung. Viele Beschäftigte seien von der Entscheidung überrumpelt worden und sorgten sich jetzt um die Zukunft, teilte der Betriebsratsvorsitzende auf SWR-Anfrage mit.

Noch seien viele Fragen und Details zu klären, sagte der Betriebsratsvorsitzende für das Mercedes-Benz-Werk in Wörth, Thomas Zwick. Der Betriebsrat sei jedoch in alles eingebunden und werde dafür sorgen, dass die Beschäftigten transparent informiert werden. Wichtig sei jetzt vor allem, die Phase des Sparens zu beenden und in die Zukunft des Werks zu investieren. Dazu zähle unter anderem, dass die Elektromobilität und die Wasserstofftechnologie weiterentwickelt werden. Und dass dann die entsprechenden Produkte am Standort Wörth entstehen. Bei den anstehenden Verhandlungen soll nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall auch darüber gesprochen werden, ob die Zentrale des neuen Unternehmens möglicherweise von Stuttgart nach Wörth verlegt wird.

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