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Unbekannte haben zwei Hengste einer Pony-Farm in Haßloch verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Möglicherweise ist die Tat Teil einer Serie.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Haßloch sind die beiden Pferde in der Nacht zum Mittwoch verletzt worden. Eine Tierärztin habe sich die Tiere inzwischen angeschaut und blutende Schnitte und Striemen festgestellt. Die Beamten gehen davon aus, dass jemand die beiden Hengste mit einer Peitsche malträtiert hat.

Reitlehrerin: Es hätte noch schlimmer kommen können

Die Pferde seien völlig verängstigt und hätten sich kaum anfassen lassen, so die Reitlehrerin, die auf dem Hof angestellt ist und die Tiere betreut. Und doch hätten sie vermutlich noch Glück gehabt: Als im vergangenen Jahr Tierquäler ihr Unwesen in der Gegend getrieben haben, hätte es andere Hofbesitzer und deren Tiere viel schlimmer getroffen.

Schnittwunde im Pferdefell. (Foto: privat)
Eine der - inzwischen behandelten - Schnittwunden, die den Pferden in der Nacht in Haßloch beigebracht wurden. Beide Tiere wurden nach Angaben ihrer Betreuerin den Striemen nach zu urteilen "von oben bis unten mit der Peitsche vermöbelt". privat

Verbindung zu Fällen im vergangenen Jahr?

Im vergangenen Jahr gab es eine Reihe ähnlicher Fälle: Unbekannte drangen nachts auf Koppeln ein und verletzten Pferde zum Teil schwer. Betroffen waren mehrere Höfe im Rhein-Neckar-Kreis. Im vergangenen Mai war auch ein Gestüt in Neuleiningen (Kreis Bad Dürkheim) Ziel eines solchen Angriffs.

Bei den Pferden, die im vergangenen Jahr angegriffen wurden, handelte es sich allerdings ausschließlich um Stuten. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass die Fälle miteinander in Verbindung stehen, sagt die Polizei in Haßloch. Sie bittet um Hinweise unter der 06324 933-0.

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