Sport für den guten Zweck

Pfälzerwald-Marathonteilnehmer laufen für Flutopfer

STAND

Der Pfälzerwald-Marathon hat am Sonntag unter strengen Pandemiebedingungen stattgefunden. In diesem Jahr zogen sich die Teilnehmer die Laufschuhe für die Hochwasser-Opfer im Ahrtal an.

Pro Teilnehmer ging nämlich ein Euro in den Spendentopf für die Flutopfer. 600 Euro kamen so Veranstalterangaben zufolge zusammen.

Die Laufveranstaltung fand in diesem Jahr wegen Corona - anders als gewohnt - an nur einem statt an drei Tagen statt. Ausgetragen wurden ausschließlich Marathon- und Halbmarathon-Läufe für Profis, Hobby-Läufer und Einsteiger.

Die Marathon-Strecke erstreckte sich wie gewohnt rund um Pirmasens "auf exakt 42,186 Kilometern" im Pfälzerwald - auf "gelenkschonenden Wegen in einer attraktiven Streckenführung". Start- und Endpunkt war jeweils das Messegelände Pirmasens.

Hygienekonzept und Spendenaktion

Um Ansteckungen zu vermeiden, wurde in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Südwestpfalz ein detailliertes Hygienekonzept entwickelt. Teilnehmen konnten nur Personen, die geimpft, genesen oder getestet sind.

Kein Marathon im vergangenen Jahr

Im vergangenen Jahr war die Traditionsveranstaltung wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. "Wir waren uns immer einig, die Veranstaltung nicht durchzuführen, wenn es aus Teilnehmer- und Helfersicht unverantwortlich ist", teilten die Organisatoren damals mit.

Im Jahr davor hatte der Marathon in der Südwestpfalz insgesamt rund 4.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angezogen.

Titisee

Leichtathletik | Porträt "Lauftier" Herbert Steffny: Ehemaliger Marathon-Star mit Leidenschaft für Vögel

Biologie, Fotografie und Laufen sind die Leidenschaften von Herbert Steffny. Der ehemalige Marathon-Star führt in Titisee ein unruhiges Leben, das er aber in vollen Zügen genießt.  mehr...

STAND
AUTOR/IN
SWR