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Am Mittwoch sollen auch die Hausärzte in der Pfalz mit dem Impfen beginnen können. Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Hausärzteverbandes kann jeder Hausarzt pro Woche maximal 48 Dosen verimpfen.

Das Interesse der Patienten sei gewaltig, sagt Dr. Andreas Werling vom Ludwigshafener Ärztenetzwerk. Viele Hausarztpraxen hätten bereits Wartelisten von über 100 Patienten. Beim Impfen müssen sich die Hausärzte an die Priorisierungs-Liste der Bundesregierung halten. Heißt: Zunächst sind die über 70-Jährigen sowie Patienten mit schweren chronischen Krankheiten dran.

Maximal 48 Impfdosen pro Arzt und Woche

Jeder Hausarzt darf pro Woche höchstens 48 Impfdosen bestellen. Für Ärzte, die in einer Gemeinschaftspraxis arbeiten, gelte die Bestellmenge pro behandelten Arzt, sagt der Verbandssprecher des rheinland-pfälzischen Hausärzteverbandes, Dr. Torsten Buchheit.

Eine Ärztin impft eine Patientin mit einem Corona-Impfstoff (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Christoph Schmidt)
Eine Patientin lässt sich bei ihrer Hausärztin gegen das Corona-Virus impfen. picture alliance/dpa | Christoph Schmidt

Nach Angaben einzelner Ärzte wurden den Praxen allerdings sehr unterschiedliche Mengen zugeteilt. Einige hätten knapp 40, andere noch nicht einmal die Hälfte davon erhalten. Eine Erklärung dafür gebe es nicht, teilt Andreas Werling vom Ludwigshafener Ärztenetzwerk mit. Es sei aber gut, dass Hausärzte jetzt impfen dürfen. Dadurch sei es schneller möglich, aus der aktuellen Corona-Situation herauszukommen.

Hausärzte impfen mit Biontech

In den ersten beiden Wochen soll mit Biontech geimpft werden. Die Hausärzte würden den Impfstoff bei ihren Stamm-Apotheken bestellen und ihn nach einer kurzen Einweisung an ihre Patienten verimpfen.

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Generell sei es jedem Hausarzt selbst überlassen, ob er seine Patienten gegen das Corona-Virus impfe oder nicht. Allerdings werde nirgendwo registriert, welcher Arzt impft und welcher nicht. Wie Werling jedoch ausführt, müssen die Hausarztpraxen jeden Tag eine Meldung an die Kassenärztliche Vereinigung (KV) abgeben, wer mit was geimpft worden ist. Über die KV würden die Praxen dann ihre Kosten erstattet bekommen.

Großes Interesse an Impfungen durch Hausärzte

Der Verbandssprecher des rheinland-pfälzischen Hausärzteverbandes, Dr. Torsten Buchheit rechnet damit, dass viele Hausärzte sobald wie möglich mit dem Impfen beginnen werden. Das Interesse auf Hausarztseite sei immens, sodass davon auszugehen sei, dass sehr viele Praxen in dieser Woche mit den Impfungen beginnen werden, so der Verbandssprecher.

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