Ludwigshafen

Mobilitätspakt Rhein-Neckar zieht positive Bilanz

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Der sogenannte Mobilitätspakt Rhein-Neckar hat in Ludwigshafen eine positive Bilanz nach einem Jahr gezogen. In dem Pakt arbeiten unter anderem die Städte Ludwigshafen und Mannheim, die Industrie- und Handelskammern sowie die Verkehrsbetriebe zusammen.

Anstoß für den Mobilitätspakt Rhein-Neckar gaben 2019 die Sperrung und der spätere Teilabriss der Hochstraße Süd in Ludwigshafen, als ein Verkehrskollaps drohte. Mit einem Zehn-Punkte-Plan begann der Pakt mit seiner Arbeit. Nach Angaben des Verbandes Region Rhein-Neckar wurden wesentliche Teile des Plans bereits umgesetzt. So sei das Jobticket vereinfacht worden und es gebe bald eine Studie zu der Frage, ob auch Seilbahnen den Verkehr entlasten könnten. Außerdem seien 40 mit Wasserstoff betriebene Busse bestellt worden, die als umweltfreundlich gelten. Mittelfristiges Ziel des Mobilitätspaktes sei es, den Verkehr über den Rhein aufrecht zu erhalten, auch wenn nach 2030 die drei Rheinbrücken zwischen Ludwigshafen und Frankenthal umfangreich saniert werden müssen.

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AUTOR/IN
SWR