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Im Prozess um Kindesmissbrauch durch einen ehemaligen Erzieher vor dem Landgericht Landau hat der Angeklagte die Taten teilweise gestanden. Laut Anklage hat er Kinder in einer Kita in Kandel mehrfach im Intimbereich berührt.

Der Mann hat zugegeben, zwei Mädchen und zwei Jungen insgesamt 13 Mal unsittlich berührt zu haben. Die Kinder, die alle zu dem Zeitpunkt zwischen vier und sechs waren, berichten teilweise aber, es sei öfter vorgekommen.

Während des ersten Verhandlungstages am Dienstag machte der Richter deutlich, dass ihn die Schilderung des 29-jährigen Angeklagten nicht ganz überzeugt. Sollte der Mann die weiteren Übergriffe nicht zugeben, müssten unter Umständen auch die betroffenen Kinder aussagen.

Angeklagter war zweitweise in U-Haft

Das Gericht will ihnen das-nach eigenen Angaben- aber ersparen. Zudem ist die Frage, wie oft der Angeklagte die Kinder im Intimbereich berührte, wichtig für das Strafmaß. Der Angeklagte war als Aushilfserzieher in der Kita tätig. Zeitweise saß er wegen der Vorwürfe im vergangenen Jahr in Untersuchungshaft.

Angeklagter lehnt Angebot ab

Zum Prozessauftakt hat sich der Angeklagte während der Vernehmung zu den Vorwürfen detailliert geäußert. Einen Vorschlag des Gerichts über einen möglichen Strafrahmen hat der Angeklagte abgelehnt. Als Begründung sagte der Angeklagte, dass nicht alle Vorwürfe stimmen würden.

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