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Die Zahl der Arbeitslosen in der Region im Mai ist im Vergleich zum Vorjahr stark angestiegen - um bis zu 40 Prozent. Als Grund nennen die Arbeitsagenturen die Coronakrise.

Den Anstieg bei der Zahl der Arbeitslosen um 40 Prozent im Mai im Vergleich zum Vorjahr meldet der Neckar-Odenwald-Kreis. In Mannheim sind im Vergleich zum Mai vergangenen Jahres rund 10 Prozent mehr Menschen ohne Arbeit. Die hohe Nutzung der Kurzarbeit in vielen Unternehmen habe einen noch stärkeren Anstieg bei den Arbeitslosenzahlen verhindert, heißt es von der Mannheimer Arbeitsagentur.

Weniger Weiterbildungen durch Corona

Im Arbeitsagenturbezirk Ludwigshafen gibt es den Angaben zufolge 25 Prozent mehr Arbeitslose als vor einem Jahr. Die Behörde teilte mit, dass die Corona-Pandemie weiter starken Einfluss auf die Beschäftigung im Dienstleistungssektor, im Handel und in der Gastronomie habe. Zudem seien wegen der Ansteckungsgefahr weniger Weiterbildungskurse angeboten worden. Es werde geprüft, ob die Kurse auch in digitaler Form stattfinden könnten.

Starker Anstieg auch in Landau

Auch die Arbeitsagentur Landau verzeichnet für ihren Bezirk einen starken Anstieg. Die Zahl der Arbeitslosen im Mai im Vergleich zum Vorjahr habe um rund 30 Prozent zugenommen. Grund sei neben Entlassungen, dass Arbeitgeber in der Corona-Krise weniger Menschen als sonst neu einstellten. Auch hier würden weniger Weiterbildungsmaßnahmen angeboten.

Viele Lehrstellen unbesetzt

Normalerweise verzeichnen die Arbeitsagenturen im Frühjahr einen Rückgang bei den Arbeitslosenzahlen. Bereits im April war die Zahl der Menschen ohne Job nach Angaben der Arbeitsagenturen Landau und Ludwigshafen auffallend in die Höhe geschossen. Jetzt im Mai ist sie noch mal gestiegen.

Der Anstieg zeige, wie weitreichend sich die Corona-Krise auf die Wirtschaft und den regionalen Arbeitsmarkt auswirkt. Besonders betroffen seien der Handel, das Gastgewerbe sowie das Gesundheitswesen und das verarbeitende Gewerbe. Das Angebot an Ausbildungsplätzen in der Vorder- und Südpfalz sei dagegen groß. Mehr als die Hälfte der Lehrstellen sei noch unbesetzt.

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