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In der Pfalz haben heute weitere Hausärzte mit den Corona-Impfungen begonnen. Viele äußerten sich überrascht, über den bürokratischen Aufwand.

Mit jedem Impfwilligen müsse ein vierseitiger Aufklärungsbogen besprochen werden, sagte Dr. Andreas Werling vom Ludwigshafener Ärztenetzwerk Go-Lu. Außerdem sei ein zweiseitiger Fragebogen über Vorerkrankungen auszufüllen. Alle Impfungen müssten täglich der Kassenärztlichen Vereinigung gemeldet werden. Dennoch finden es alle Hausärzte gut, dass sie jetzt mitimpfen dürfen. Das Interesse der Patienten sei riesig. Es gebe Praxen in der Pfalz, die 500 Namen auf der Warteliste haben. Allerdings, sagt der Ludwigshafener Arzt Dr. Werling, möchten viele Menschen nicht mit Astra-Zeneca geimpft werden. Doch darauf hätten die Hausärzte keinen Einfluss. Diese und nächste Woche bekommen sie nach ihren Angaben den Impfstoff von Biontech zugeteilt.

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