Kurz gemeldet

  1. Speyer Stadtrat soll über Haushalt 2020 entscheiden

    Der Stadtrat von Speyer entscheidet am Abend über den Haushalt für das kommende Jahr. Nach Angaben des Kämmerers fehlen im Etat der Stadt gut 20 Millionen Euro.
    Der Haushalt für das kommende Jahr sieht Ausgaben von gut 190 Millionen Euro vor. Größte Posten seien dabei die Personalkosten und die Sozialausgaben. Zusätzlich plant die Stadt, gut zehn Millionen Euro zu investieren, unter anderem in den Bau einer neuen Feuer- und Rettungswache, eine neue Kindertagesstätte, barrierefreie Bushaltestellen und in die Sanierung von Straßen. Nach Angaben der Stadtverwaltung kann es sein, dass die zuständige Aufsichtsbehörde ADD in Trier den Haushalt in seiner jetzigen Form nicht genehmigt. Entsprechende Andeutungen seien der Speyerer Oberbürgermeisterin aus Trier gemacht worden. Der Grund dafür sei das Minus im Haushalt 2020 von mehr als 20 Millionen Euro.  mehr...

  2. Mannheim Metropolregion erhält Fördergelder in Millionenhöhe

    Die Metropolregion Rhein-Neckar zählt zu den Gewinnern des nationalen Wettbewerbs „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“. Wie das Bundesverkehrsministerium am Donnerstag in Berlin bekannt gab, erhält die Rhein-Neckar-Region einen Förderzuschlag in Höhe von 20 Millionen Euro. Das Geld soll unter anderem für den Ausbau der Wasserstoff-Nutzung verwendet werden. Unter anderem soll der Millionenbetrag für den Bau einer Hochdruck-Abfüllanlage und Wasserstoff-Tankstellen verwendet werden, außerdem für die Anschaffung von Pkw, Bussen, Müll- und Straßendienstfahrzeugen mit Brennstoffzellentechnologie. Aus dem eingereichten Konzept der Metropolregion geht auch hervor, dass durch den Einsatz von Wasserstoff- und Brennstoffzellenanwendungen bis zu 1.100 neue Arbeitsplätze in der Region entstehen können.  mehr...

  3. Heidelberg Stadt kann nach Neckarverunreinigung Klage einreichen

    Die Stadt Heidelberg kann bei der Firma Solvay aus Bad Wimpfen bis zu 750.000 Euro einklagen. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Heilbronn hervor. Die Firma ist für den Eintrag des Salzes TFA in den Neckar verantwortlich. Der Stoff war im Herbst 2016 im Neckar aufgetaucht: Tri-Fluor-Acetat – ein Salz, das als Abbauprodukt bei der Herstellung von Pflanzenschutz- und Arzneimitteln entsteht. Bald war klar, dass das Bad Wimpfener Unternehmen Solvay dafür verantwortlich war. Der Stoff gilt zwar als weitgehend unbedenklich für den Menschen, weil aber die sogenannten Orientierungswerte überschritten wurden, musste die Stadt Heidelberg Maßnahmen ergreifen, um die Konzentration im Trinkwasser zu senken – z.B. indem sie Fremdwasser zukaufte und beimischte. Die Kosten dafür will sie nun von Solvay wiederhaben – rund 750.000 Euro. Auch Edingen-Neckarhausen war von dem TFA-Problem betroffen und erwägt rechtliche Schritte. Die Firma Solvay hat laut Gericht einen Monat Zeit, Revision einzulegen.  mehr...

  4. Neustadt Pfälzer Eichenholz für mehr als eine Million Euro versteigert

    Die Forstverwaltung in Neustadt hat in diesem Jahr ähnlich viel Pfälzer Eichenholz verkauft wie in den vergangenen Jahren. Fast die Hälfte des Holzes wurde nach Frankreich verkauft.
    Jedes Jahr im Dezember wird Eichenholz aus der Pfalz durch die zentrale Forstverwaltung in Neustadt zu Versteigerung angeboten. Die Käufer kommen aus ganz Europa und sie bieten auf Eichenholz von hoher Qualität, um daraus Möbelfurniere und Weinfässer herzustellen. Den höchsten Preis erzielte in diesem Jahr ein 11 Meter langer Eichenholzstamm aus dem Forstamt Wasgau bei Pirmasens. Er wurde für 13.500 Euro versteigert. Insgesamt hat die Forstverwaltung mehr als 1 Million Euro eingenommen. Das Holz liegt zurzeit noch auf den Lagerplätzen im Pfälzer Wald und wird demnächst von den neuen Besitzern abgeholt.  mehr...

  5. Mannheim "An-Sehen" ist das Motto der Vesperkirche

    Am 6. Januar beginnt in Mannheim die Vesperkirche. Sie richtet sich vier Wochen lang an die ärmsten Menschen der Stadtgesellschaft. Zur 23. Vesperkirche erwarten die evangelische Kirche in Mannheim und die Diakonie rund 15.000 Menschen. Sie bekommen ein warmes Mittagessen - darüber hinaus wird kostenfreie Wohnungs- oder beispielsweise Suchtberatung angeboten. Mit dabei sind laut Kirche mehr als 1.700 ehrenamtliche Helfer. Das Motto der diesjährigen Mannheimer Vesperkirche lautet „An-Sehen“, so der Dekan der evangelischen Kirche in Mannheim Ralph Hartmann.  mehr...