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Das weiße Löwenbaby "Lea" bleibt vorerst weiter im Reptilium Landau. Nach Angaben des rheinland-pfälzischen Landesuntersuchungsamts fehlen noch Papiere, um Lea an ihre Züchterin aus der Slowakei zurückzugeben.

Zunächst hatte es geheißen, dass der slowakische Kleinbus mit Lea auf dem Weg zu einem Zoo in Spanien war, als er vor einer Woche auf der A 5 bei Walldorf verunglückte. Nach Auskunft des Landesuntersuchungsamts habe die Eigentümerin aber keinerlei Papiere von dem Empfängerzoo vorlegen können. Es sei auch nicht gelungen, direkt mit dem Zoo Kontakt aufzunehmen.

Das Veterinäramt in Landau versuche nun zu klären, ob das weiße Löwenbaby wieder in die Slowakei zurück kann. Dafür müssten die slowakischen Behörden aber die nötigen Papiere ausstellen. Solange das nicht der Fall ist, bleibe Lea in der Obhut des Reptiliums Landau. Die Kosten für ihre Unterbringung und Behandlung müsse die Eigentümerin übernehmen.

Lea frisst ein Kilo Fleisch pro Tag

Nach Angaben ihrer Pfleger im Reptilium Landau geht es dem kleinen Löwenmädchen gut. Nachdem eine Kotuntersuchung ergeben habe, dass das Tier weder Parasiten noch Würmer habe, könne seine Quarantäne ein wenig gelockert werden. Die kleine Löwin wachse schnell und fresse inzwischen schon rund ein Kilogramm Fleisch am Tag.

Nashornvogel war auf dem Weg nach Frankreich

Nach Angaben des Landratsamts Karlsruhe sei inzwischen klar, dass der Silberwangenhornvogel, der ebenfalls in dem Bus transportiert wurde und nach dem Unfall entflogen war, auch der slowakischen Züchterin gehöre. Für ihn seien alle nötigen Dokumente vorhanden, auch der Empfänger - ein Zoo in Frankreich - sei bekannt. Deswegen könne der Vogel bald dorthin ausgeliefert werden.

Michael Sehr von der Tierrettung mit dem Nashornvogel  (Foto: Einsatz-Report24)
Nashornvogel "Zazu" wurde nach dem Unfall von der Berufstierrettung Rhein-Neckar wieder eingefangen Einsatz-Report24

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