Wegen Corona-Einschränkungen

Landesgartenschau verschoben - gut für Speyer

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Neustadt und Speyer wollten 2026 die Landesgartenschau ausrichten. Jetzt ist sie aber wegen der bisherigen Corona-Einschränkungen um ein Jahr verschoben - zum Glück, sagen die Planer in den Städten.

Am Dienstag kündigte die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) an, dass die Landesgartenschau von 2026 auf 2027 verschoben wird. Davon würden auch die pfälzischen Bewerberstädte Speyer oder Neustadt profitieren - wenn sie als Ausrichter nominiert werden sollten. Sie hätten ein Jahr länger Zeit, diese Schau vorzubereiten.

Vorgesehenes Landesgartenschaugelände in Speyer: Die Klipfelsau (Foto: SWR)
Vorgesehenes Landesgartenschaugelände in Speyer: Die Klipfelsau

Logischer Schritt

Die Verschiebung der Landesgartenschau sei nur logisch, sagte eine Sprecherin der Stadt Speyer auf SWR-Anfrage. Wegen der Corona-Pandemie sei bereits die Bewerbungsfrist um ein Jahr verlängert worden. Eine Landesgartenschau könnte gut in fünf Jahren geplant und umgesetzt werden. Die Stadt Speyer werde rechtzeitig bis zur Abgabefrist am 15. Oktober ihre Bewerbungsunterlagen einreichen.

Gelände der Kurpfalzkaserne in Speyer soll Gelände für die Landesgartenschau werden (Foto: SWR)
Gelände der Kurpfalzkaserne soll Gelände für die Landesgartenschau werden

Das Gartenschaugelände soll zwei Gebiete umfassen: die Kurpfalzkaserne im Norden Speyers und das Gebiet Klipfelsau mit den Domwiesen bis hin zum Rhein im Stadtzentrum. Beide sollen durch begrünte Fuß- und Radwege miteinander verbunden werden.

Neustadt und Mainz auch noch im Rennen

Weitere Bewerberinnen um die Landesgartenschau 2027 sind unter anderem Neustadt an der Weinstraße, Bitburg und Mainz und die Mittelmosel. In etwa einem halben Jahr will das Land entscheiden, wer den Zuschlag bekommt.

Neustadt: Richtige Entscheidung

Ein Sprecher der Stadt Neustadt sagte dem SWR, er fände die Entscheidung gut, auch wenn sie unerwartet gekommen sei. Die Stadt hätte allerdings auch die Vorbereitungen für eine Landesgartenschau in vier Jahren geschafft.

Allerdings hatte sich Neustadt bereits 2015 für die Landesgartenschau 2022 bewerben wollen, hat also schon lange Plänen erarbeitet und ist damit weiter Mainz oder Speyer. Letzten Endes hatte sich Neustadt dann mit seiner Bewerbung auf diese LGS konzentriert, die nun um ein Jahr verschoben wurde.

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