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Beim Pumpen- und Armaturenhersteller KSB in Frankenthal sind 2020 der Umsatz und Gewinn im Vergleich zum Vorjahr stark zurückgegangen. Als Grund nannte KSB die Corona-Pandemie.

Beim Pumpen- und Armaturenhersteller KSB in Frankenthal 2020 ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr auf 2,2 Milliarden Euro gesunken und ging um 175,3 Mio. € (- 7,4 %) zurück. Der Gewinn vor Steuern und Abgaben ging um mehr als 30 Prozent auf 70 Millionen Euro zurück.

"Wir sind 2020 mit einem blauen Auge davongekommen"

Stephan Timmermann, KSB-Vorstandschef

Kein Personalabbau während Corona bei KSB

Die Corona-Pandemie sei der Grund für die zurückgehenden Zahlen. So wurden unter anderem Service-Aufträge wegen der Pandemie verschoben. Von den weltweit 52 KSB-Werken waren acht zeitweise im Lockdown, dadurch seien 135 Arbeitstage ausgefallen. Trotz allem zeigte sich die Geschäftsleitung zufrieden.

Die Hälfte der knapp 1.800 Beschäftigten in Frankenthal arbeiten seit einem Jahr im Home-Office. Personalabbau durch die Pandemie habe es aber bei KSB nicht gegeben.

Im zweiten Halbjahr hätten sich Umsatz und Gewinn wieder verbessert. Für das laufende Jahr erwartet der Frankenthaler Konzern wieder deutlich bessere Geschäfte.

KSB will mehr Frauen in Führungspositionen

Der Pumpen- und Armaturenhersteller teilte auf der Bilanzpressekonferenz außerdem mit, zukünftig im Unternehmen 30 Prozent Frauen in Führungspositionen zu besetzen. Bisher gibt es keine einzige Frau im Vorstand und unter den Bereichsleitern des Konzerns. Das Ziel bis 2025 zu erreichen, sei jedoch keine leichte Aufgabe, sagte Vorstands-Sprecher Stephan Timmermann gegenüber dem SWR.

"Wir sind ein Maschinen- und Anlagenbauer. Sie brauchen ja auch die entsprechende Qualifikation, es geht ja weniger um die Frau in sich selbst, sondern es geht um die Besetzung von Führungspositionen."

Stephan Timmermann, KSB-Vorstandschef

Trotzdem will KSB Frauen künftig mehr fördern, denn "mit Frauen in Führungspositionen wäre die Diskussions-, die Ansichts- und die Lösungskultur eine andere". Beide Denkweisen zusammenzubringen, das sei eine spannende Aufgabe, so Vorstandschef Timmermann.

Frankenthal KSB verzeichnet gutes 3. Quartal

Der weltweit tätige Pumpen- und Armaturenhersteller KSB in Frankenthal hat im 3.Quartal seinen Umsatz wieder deutlich steigern können, es sei damit das beste Quartalsergebnis in diesem Jahr. Wie das Unternehmen mitteilt, ist der Umsatz in den Monaten Juli bis September auf 560 Millionen Euro angerstiegen. Im gesamten bisherigen Geschäftsjahr 2020 sei der Umsatz zum Vorjahresvergleich um 8,9 Prozent zurückgegangen. Ursachen seien die Folgen der Corona-Pandemie und ungünstige Währungseffekte.  mehr...

Frankenthal Umsatzeinbruch bei KSB wegen Corona

Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB aus Frankenthal bekommt nach eigenen Angaben die Folgen der Coronakrise zu spüren. Kunden in wichtigen Produktionsländern des weltweit agierenden Konzerns seien beim Neukauf von Pumpen und bei Wartungsaufträgen zurückhaltend. Umsatz und Gewinn seien im ersten Halbjahr deutlich zurückgegangen, teilte das Unternehmen mit. Der Auftragseingang sei geschrumpft. Er ging im Vergleich zum Vorjahr um 194 Millionen auf 1,1 Milliarden Euro zurück.  mehr...

Ludwigshafen

Kanzlerin kippt Oster-Regelung Pfälzer Wirtschaft erleichtert über Entscheidung von Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach massiver Kritik entschieden, den Beschluss zur Osterruhe wegen der Corona-Pandemie zu stoppen. Die Pfälzer Wirtschaft ist erleichtert.  mehr...

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