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Das Klinikum Ludwigshafen plant, dauerhaft eine eigene neue Station für Corona-Patienten einzurichten. Das sagte der Ärztliche Direktor, Günter Layer, im SWR-Interview.

Das Klinikum in Ludwigshafen (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Ronald Wittek/dpa)
Das Klinikum Ludwigshafen picture alliance/Ronald Wittek/dpa

Die Extra-Station für Covid-19-Patienten soll am Klinikum Ludwigshafen künftig mit bis zu neun Intensivbetten und maximal 18 Normalbetten ausgerüstet sein. So könne das Klinikum künftig jederzeit Covid-19-Patienten aufnehmen, sagte der Ärztliche Direktor Günter Layer dem SWR. Er rechne damit, dass das Corona-Virus die Krankenhäuser nch mehrere Monate beschäftigen werdem. "Wir haben aktuell sechs beatmete Patienten und einen nicht-beatmeten Patienten auf der Intensivstation, und um die 15 Patienten auf den anderen Corona-Stationen liegen. Ich erwarte nicht, dass sich das in den nächsten Monaten ändert", sagte Layer.

Der Ärztliche Direktor des Klinikums Ludwigshafen Prof. Günter Layer (Foto: Klinikum Ludwigshafen)
Der Ärztliche Direktor des Klinikums Ludwigshafen Prof. Günter Layer Klinikum Ludwigshafen

Das Klinikum Ludwigshafen können so schrittweise wieder zum normalen Klinikalltag zurückkehren. Wegen der Corona-Krise waren Behandlungen und geplante Operationen verschoben worden. Die Klinik ist derzeit nur zur Hälfte belegt, die Mitarbeiter arbeiten im wöchentlichen Wechsel in je zwei Teams sieben Tage die Woche je 12 Stunden.

Es sei wichtig, sagte Layer, sich im Klinikum baldmöglichst auch wieder um Patienten mit anderen Erkrankungen zu kümmern, ohne die Covid-19-Patienten aus dem Blick zu verlieren.

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