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Strenge Corona-Regeln auch zum Jahreswechsel: In Hotspots wie Ludwigshafen, Frankenthal oder Speyer wird es keine Lockerungen geben. Auch an Silvester heißt es dort: Zuhause bleiben.

2021 Silvester (Foto: Imago, imago images / Travel-Stock-Image)
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In ganz Rheinland-Pfalz gelten an Silvester die allgemeinen Kontaktbeschränkungen. Heißt: Maximal fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen sich treffen - wie im ganzen Dezember schon. Kinder unter 14 Jahren sind von der Regel ausgenommen. Anders als an den Weihnachtsfeiertagen wird es keine Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen geben.

Ausgangssperren in den Hotspots

So gelten in einigen Städten und Kreisen der Vorder-und Südpfalz weiterhin Ausgangssperren: In Frankenthal, Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis müssen die Einwohner von 21 Uhr bis 5 Uhr auch an Silvester zu Hause bleiben. Die Wohnung darf nur verlassen, wer einen trifftigen Grund hat. Dazu zählen etwa der Weg zum Arzt oder zur Arbeit und das Gassigehen mit dem Hund. Das neue Jahr auf der Straße begrüßen, ist dort also nicht möglich.

Das Feuerwerk auf öffentlichen Plätzen und Straßen ist in diesem Jahr wegen Corona grundsätzlich verboten.

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Die Corona-Hotspots in der Pfalz haben an Silvester auch schärfere Kontrollen angekündigt: Wegen der besonders hohen Infektionszahlen setzt die Stadt Speyer in diesem Jahr sogar gleich auf "doppelte Manpower bei den Ordnungskräften", wie eine Sprecherin der Stadt betonte. Neben dem kommunalen Ordnungsdienst wird auch die Polizei kontrollieren, ob die Ausgangsperre ab 21 Uhr dort eingehalten wird. Denn ohne triftigen Grund darf in den Hotspots niemand sein Zuhause verlassen.

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Polizei appeliert an die Bürger

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz der Städte Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer sowie des Rhein-Pfalz-Kreises will zusammen mit den jeweils zuständigen Ordnungsbehörden besonders ein Auge auf öffentliche Plätze haben, an denen in den Vorjahren traditionell viele Feiernde waren. "Halten Sie sich bitte an die Regeln, damit wir gemeinsam mit Ihnen das Jahr 2021 friedlich und hoffentlich gesund begrüßen können", lautet der gemeinsame Appell des Polizeipräsidiums Rheinpfalz und der jeweiligen Stadt- beziehungsweise Kreisspitzen.

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Keine Ausgangssperren in der Südpfalz

Wer nicht in einer Kommune wohnt, die Ausgangsbeschränkungen verhängt hat, darf grundsätzlich um Mitternacht nach draußen gehen. So wie im Kreis Südliche Weinstraße und in der Stadt Landau.Trotzdem ist man hier auch besonders auf die Silvesternacht vorbereitet. Nach der 14. Corona-Bekämpfungsverordnung darf auch hier kein Feuerwerk auf öffentlichen Plätzen und Straßen gezündet werden. Nur auf Privatgrundstücken ist das Abbrennen von etwaigen Restbeständen aus dem Vorjahr erlaubt. Die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße appelliert aber an die Bürgerinnen und Bürger in diesem Jahr darauf zu verzichten.

Feuerwerk (Foto: SWR)
Feuerwerk

Landauer OB Hirsch: Auf Böllern verzichten

Noch deutlicher wird Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch (CDU): Er bittet die Bürger, komplett aufs Böllern zu verzichten. "Nicht alles, was nicht verboten ist, ist auch gut", betont Hirsch in einer Mitteilung. "Jede und jeder von uns hat derzeit eine besondere Verantwortung für unsere Mitmenschen. Das gilt auch und gerade mit Blick auf die Silvesternacht und die mit dem Anzünden von Feuerwerk verbundenen Risiken. Wir dürfen unser Gesundheitssystem nicht noch zusätzlich belasten.“

Innenminister Lewentz: Nicht die Zeit für ausgelassenes Feiern

Auch der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) appellierte an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger: "Die Zeiten sind leider nicht für ausgelassenes Feiern. Mit der gebotenen Zurückhaltung kann aber jeder mit dazu beitragen, dass 2021 die Pandemie zurückgedrängt wird und dann auch wieder mehr gefeiert werden darf."

Roger Lewentz (SPD), Innenminister von Rheinland-Pfalz (Foto: SWR)
Roger Lewentz (SPD), Innenminister von Rheinland-Pfalz
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