In der Landeserstaufnahmestelle (LEA) warten Flüchtlinge in einer Schlange vor der Essensausgabe.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Stefan Puchner)

Das sagen Städte und Kreise

Wohnraum für Flüchtlinge: So sieht es aus in der Pfalz

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Vucemilovic, Leon

Mehrere Städte und Landkreise in der Vorder- und Südpfalz haben nach eigenen Angaben zu wenig Wohnraum um weitere Geflüchtete aufzunehmen. Der Kreis Germersheim ruft Immobilienbesitzer dazu auf, freien Wohnraum zu melden.

Der Kreis Germersheim rechnet mit rund 320 zusätzlichen Asylsuchenden im ersten Halbjahr. 120 davon könnten vorrübergehend in einer Schule in Wörth wohnen. Mehr Platz habe man aktuell nicht. Der Kreis Südliche Weinstraße steht vor derselben Herausforderung. Hier rechnet die Verwaltung mit knapp 300 Neuankömmlingen. Auch in den Städten Frankenthal und Ludwigshafen seien die Kapazitäten bald erschöpft. Ludwigshafen bereitet im Moment eine Lagerhalle im Stadtteil Mundenheim vor, um dort Geflüchtete unterzubringen. Einzig in Speyer ist die Situation aktuell entspannter: Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass genügend Wohnraum zur Verfügung stehe.

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