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Am Ostersonntag ist ein Riesenkaninchen über die Mauer des Landauer Zoos ins Dromedar-Gehege geworfen worden. Jetzt hat die Polizei die mutmaßliche Täterin ermittelt. Außerdem muss der Hase operiert werden.

Das Riesenkaninchen in seinem derzeitigen Zuhause. (Foto: SWR)
Das Riesenkaninchen in seinem derzeitigen Zuhause.

Ermittlungen laufen weiter

Die Polizei Landau teilte am Samstag mit, dass die Identität der Frau festgestellt werden konnte. Zeugen hatten am Ostersonntag gegen 20:45 Uhr zwei Frauen beobachtet, die das Kaninchen in einem Bastkorb über den Zaun des Zoos geworfen hatten. Es war im Dromedar-Gehege des Zoos fünf Meter weiter auf der anderen Seite des Zauns gelandet und verletzt worden.

Ein Teil des Schwanzes muss amputiert werden

Nach Angaben des Zoos muss das Tier nun operiert werden. Ein Schwanzwirbel der Häsin sei vermutlich bereits vor dem Wurf am Ostern verletzt oder entzündet gewesen. Weil sich das durch den Aufprall noch verschlimmert habe, müsse ein Teil des Schwanzes operativ entfernt werden. Nach Angaben der Polizei dauern die Ermittlungen noch an. Der Direktor des Zoos hatte nach der Tat Anzeige wegen Tierquälerei gegen Unbekannt gestellt. Verstöße gegen das Tierschutzgesetz können mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet werden.

Ein Kaninchen der Rasse "Deutscher Riese" (Foto: Zoo Landau)
Der "Neuankömmling" im Landauer Zoo Zoo Landau
Kaninchen im Landauer Zoo (Foto: SWR)
Zaun des Dromedar-Geheges im Landauer Zoo

Kaninchen hatte sich bei Sturz verletzt

Nach Angaben des Zoos in Landau hat sich das Riesenkaninchen durch den Sturz einen Schwanzwirbel gebrochen. Zoodirektor Jens-Ove Heckel hat das Kaninchen zwischenzeitlich privat bei sich aufgenommen. Er ist stinksauer über die Tat:

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