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Die Obere Naturschutzbehörde hat bei Altrip eine künstliche Insel als Brutplatz für bedrohte Vogelarten geschaffen. Dort sollen sich Lachmöwen und Flussseeschwalben ansiedeln.

Der Brutplatz liegt auf einem verankerten Floß im Altrhein bei Altrip. Es soll Kies- und Schotterbänke ersetzen, die bei der Rheinbegradigung zerstört wurden. Dort brüteten früher Lachmöwen und Flussseeschwalben. Mittlerweile sind beide Vogelarten vom Aussterben bedroht. Deshalb hat die Obere Naturschutzbehörde hier den künstlichen Brutplatz angelegt.

Nach Angaben des Vogelexperten Thomas Dolich von der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie brüten dort bisher noch keine Vögel. Er hofft aber, dass die Tiere den Brutplatz im Rhein bald annehmen. Das Projekt hat rund 31.000 Euro gekostet.

In der kommenden Woche wollen die Naturschützer ein weiteres Brutfloß zu einem Baggersee in Speyer bringen.

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