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Der Rhein-Pfalz-Kreis hat seinen Impfbus in die vom Hochwasser zerstörten Regionen in der Eifel geschickt. Seit Dienstag ist er im Einsatz.

Wie die Kreisverwaltung am Dienstag mitteilte, hatte die Landesregierung den Impfbus am Wochenende zur Unterstützung der Rettungskräfte angefordert. Im Einsatzgebiet im Kreis Ahrweiler sollen alle Anwohner, Rettungskräfte und Helfer die Möglichkeit bekommen, sich impfen zu lassen.

Rund 300 Impfungen am Tag möglich

Der Impfbus ist derzeit am Bahnhof in Ahrweiler stationiert. Nach Angaben einer Sprecherin des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums werden die Menschen mit Kleinbussen aus ihren Notunterkünften zum Bahnhof gebracht. Seit Einsatzbeginn seien rund 260 Menschen geimpft worden. Täglich könnten um die 300 Impfungen vorgenommen werden. Verimpft würden die Impfstoffe von Biontech sowie Johnson und Johnson.

Eine Anmeldung für die Sonderimpfaktion ist nach Angaben des Gesundheitsamtes nicht notwendig. Nur seinen Personalausweis sollte jeder mitbringen.

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Die rheinland-pfälzische Landesregierung rief alle ungeimpften Erwachsenen im Krisengebiet auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Mit Impfungen und Schnelltests wolle man Betroffenen und Helfern ein unbürokratisches Angebot machen, um die Pandemie im Katastrophengebiet im Griff zu behalten.

"Die Katastrophenhilfe läuft auf Hochtouren. Dabei arbeiten die Menschen notwendigerweise Hand in Hand, oftmals ohne Corona-Schutzmaßnahmen umfänglich einhalten zu können. Trotz der schwierigen Umstände wollen wir auch hier bestmöglichen Schutz in der Corona-Pandemie ermöglichen."

Bei den Aufräumarbeiten und in den Notunterkünften kämen Menschen derzeit auf engstem Raum zusammen. In der aktuellen Notsituation sei es nicht immer möglich die nötigen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Am Wochenende soll der Impfbus des Rhein-Pfalz-Kreises von einem weiteren des Deutschen Roten Kreuzes in Alzey unterstützt werden.

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Impfbus seit März ein mobiles Impfzentrum

Seit März dient der Impfbus als mobiles Impfzentrum. Nach Angaben einer Sprecherin des Rhein-Pfalz-Kreises fährt er mehrmals die Woche verschiedene Gemeinden im Kreis an. Allein in den ersten Tagen seines Einsatzes konnten rund 100 Menschen zusätzlich geimpft werden. Das Angebot richte sich dabei vor allem an diejenigen Bürger, die altersbedingt Probleme haben, zu den Impfzentren zu kommen. Der speziell ausgestattete Bus ist eine Leihgabe der BASF.

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