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In Ludwigshafen steht der erste bundesweit anforderbare Rettungshubschrauber der ADAC-Luftrettung für Transporte von Covid-19-Patienten bereit. Der erste Transport hatte die Maschine vom Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz ins nordrhein-westfälische Solingen geführt.

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Die Maschine trage den Namen "Christoph 112" und sei nun neben "Christoph 5" in Ludwigshafen stationiert, sagte ein ADAC-Sprecher. "Christoph 112" könne deutschlandweit angefordert werden, wenn es in einer Region Engpässe gebe.

Transport erfolgt durchgehend mit Beatmung

Es handele sich um eine ohnehin für Intensivtransporte konzipierte Maschine, erklärte der Sprecher. Der Transport von an der Lungenkrankheit Covid-19 leidenden Patienten erfolge an Bord durchgängig mit Beatmung. Es gehe darum, dass keine infizierte Atemluft in das Innere des Hubschraubers gelange.

So werde die aus Pilot, Notarzt und Notfallsanitäter bestehende Crew bestmöglich geschützt und es würden Ausfallzeiten für die Maschine verhindert.

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