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Obwohl die Abrissfirma nicht alle Materialien für die Abbruch-Vorbereitungen rechtzeitig bekommen habe, kann der Zeitplan für den Hochstraßen-Abriss laut Stadt eingehalten werden. Diese Woche sollen erste Stahlstützen unter der Hochstraße angebracht werden.

Diese Stahlstützen werden mit selbstfahrenden Fahrzeugen unter die Brücke geschoben. Nur so könne ein kontrollierter Abriss erfolgen, sagt Projektleiter Björn Berlenbach. Die Stützen seien komplizierte Gebilde, die aus Baumstämmen, Stahlträgern und Betonzahnrädern zusammengebaut werden.

Dauer

80 solcher Stützen werden nun zusammenmontiert und erst einmal in den Abschnitt geschoben zwischen Mundenheimer Straße und Berliner Platz. Dieser Abschnitt soll als erstes von den Baggern abgebrochen werden. Denn laut Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) habe es oberste Priorität, dass der Berliner Platz wieder für den Öffentlichen Nahverkehr erreichbar sei. Während der Abrissarbeiten soll es für die Bürger Informationsveranstaltungen und Baustellenbegehungen geben. Der Abriss soll dann laut Steinruck bis zum Stadtfest am 26. Juni erfolgt sein.

Landesregierung und BASF sprechen über Hochstraße

Die Verkehrsprobleme durch die gesperrte Hochstraße waren am Dienstag auch Thema bei einem Treffen der rheinland-pfälzische Landesregierung und des Vorstands des Chemiekonzerns BASF. BASF mahnte eine enge Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft an. "Eine leistungsfähige Logistik ist entscheidend für Ludwigshafen und den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz", sagte BASF-Vorstandsmitglied Michael Heinz.

Die Landesregierung stehe in engem Austausch mit Bund und Kommunen, um die Verkehrsprojekte in der Region voranzubringen, sagte Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) . Die unlängst beschlossenen Gesetze zur Planungsbeschleunigung seien wichtige Bausteine, damit der Ersatzneubau der Hochstraße Süd zügiger umgesetzt werden könne.

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