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Die Stadt Ludwigshafen hilft nach der Flutkatastrophe im Krisengebiet: Sie hat 40 Feuerwehrleute an die Ahr geschickt - außerdem einen Lastwagen für 44.000 Liter sauberes Trinkwasser. Sogar Sperrmüllfahrzeuge aus Ludwigshafen sind im Einsatz.

Oberbürgerneisterin Jutta Steinruck zeigt sich bestürzt

"Das Ausmaß der Schäden in den betroffenen Gebieten ist zutiefst erschütternd. Die Bilder von zusammengestürzten Häusern, halben Ortschaften, die durch die Fluten einfach weggerissen wurden, haben mich sehr bestürzt", sagte Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) am Dienstag laut einer Mitteilung der Stadt. "Für uns ist es selbstverständlich zu helfen und beispielsweise Feuerwehrleute für die Aufräum- und Hilfearbeiten mit entsprechender Ausrüstung und Know-how in die Krisengebiete zu entsenden." Und das auch über einen längeren Zeitraum, so Steinruck.

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Auch 17 Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe in Ludwigshafen im Einsatz

Neben dem Personal hat die Stadt nach eigenen Angaben auch technisches Equipment mit ins Krisengebiet gebracht: ein Löschfahrzeug, leistungstarke Pumpen, einen Rettungswagenwagen - aber auch zwei Sperrmüllfahrzeige aus Ludwigshafen sind im Einsatz. Dazu wurden 17 Mitarbeiter vom Wirtschaftsbetrieb und neun Fahrzeuge an die Ahr geschickt, um beim Aufräumen in den Hochwasser-Gebieten zu helfen. Sechs Feuerwehrleute aus Ludwigshafen unterstützen die Leitselle in Koblenz personell.

Stadt will Senioren im Flutgebiet helfen

Außerdem will die Stadt Senioren aus den Hochwassergebieten im Norden von Rheinland-Pfalz unterstützen, die ihre Häuser und Wohnungen durch die Flut verloren haben. Die Stadt fragt alle Alten-und Pflegeheime in Ludwigshafen an, ob es freie Plätze gibt. Die Infos sollen dann an das Rheinland-pfälzische Sozialministerium übermittelt werden.

Im Ahrtal etwa 2.500 Helfer im Einsatz

Laut Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier sind im Ahrtal derzeit rund 2.500 Kräfte im Hilfseinsatz, darunter 800 Soldaten der Bundeswehr, 200 Helfer des Technischen Hilfswerks und rund 800 Feuerwehrleute. Für die psychosoziale Notbetreuung sind um die 300 Menschen im Einsatz.

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