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Südpfälzische Naturschutzverbände haben Ministerpräsidentin Dreyer aufgefordert, zu verhindern, dass Landwirte weiter Grundwasser unkontrolliert zur Beregnung ihrer Felder verwenden. Nach Angaben der Verbände trägt dies dazu bei, dass Wälder vertrocknen und Feuchtgebiete verschwinden. Der Lebensraum vieler Tierarten sei in den vergangenen Jahren wegen des gesunkenen Grundwasserspiegels fast nahezu verschwunden.

Grund sei neben dem Klimawandel, dass die Landwirte aus ihren Tiefbrunnen enorme Wassermengen entnehmen, um ihre Felder zu beregnen. Das trage auch zum Sterben der Wälder bei, etwa in Hochstadt, Essingen. Lustadt und Zeiskam.

Die Naturschützer fordern deshalb in einem Brief von der Landespolitik, den Schutz des Grundwassers in den neuen Koalitionsvertrag aufzunehmen und umzusetzen. Künftig müsse genau kontrolliert werden, wieviel Wasser die Landwirte aus den Brunnen entnehmen und die Mengen müssten auch begrenzt werden. Zudem sollten sie für das Wasser auch Gebühren zahlen.

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