Hunderte tote Fische aus der Queich bei Landau gezogen (Foto: AV-Queichtal Landau)

Kreis Südliche Weinstraße sucht Verursacher

Wer trägt Schuld am Fischsterben in der Südpfalz?

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Die Behörden im Kreis Südliche Weinstraße suchen weiter nach dem Verursacher des großen Fischsterbens in der Queich. Im April waren auf etwa zwölf Flusskilometern zwischen Albersweiler und Landau alle Fische getötet worden - durch einen eingeleiteten Giftstoff.

Landrat Dietmar Seefeldt (CDU) teilte am Montag im Kreisausschuss mit, die Ergebnisse der entnommenen Wasserproben seien zwar ausgewertet, hätten aber keine Hinweise auf den Verursacher ergeben. Welches Gift im Queichwasser festgestellt wurde, sagte der Landrat nicht. Freiwillige hatten vor drei Wochen Hunderte toter Fische aus der Queich geborgen.

Gewässerschützer fordert Überprüfung der Firmen am Fluss

Ein Gewässerwart aus Albersweiler hatte sich nach dem Fischsterben in einem Schreiben an die Fraktionen im Kreistag gewandt. Darin fordert er, alle Firmen am Flussufer regelmäßig zu überprüfen, um den Verursacher des Fischsterbens zu finden und zur Verantwortung zu ziehen.

Gibts seit Jahren Verunreingungen im Fluss?

Der Gewässerschützer beobachtet nach eigenen Angaben seit Jahren, dass die Queich verunreinigt wird und hat deshalb schon mehrmals Anzeige erstattet. Es würden weiterhin fast täglich unbekannte Stoffe in den Fluss eingeleitet, sagt er.

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