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Im Fall der Familientragödie von Ludwigshafen mit drei Toten ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein zweiter Abschiedsbrief aufgetaucht. Rettungssanitäter hatten die 3 Leichen am vergangenen Dienstag in Ludwigshafen-Maudach entdeckt.

Beide Schreiben werden laut Staatsanwaltschaft nun auf ihre Echtheit geprüft. Wenn das stimmt, was in Ihnen steht, dann hat der mutmaßliche Täter sie geschrieben. Von Depressionen ist darin die Rede und von finanziellen Streitigkeiten. Außerdem die Ankündigung, er werden zunächst Frau und Sohn erschießen, und dann sich selbst. So, wie sich der Tatort den Polizisten am Dienstagabend dargestellt hat, spricht einiges dafür, dass der Mann seinen Plan umgesetzt hat, mit seiner Pistole, für die offenbar auch ein Waffenschein vorliegt. Die Leichen sollen nun obduziert werden, so der leitende Oberstaatsanwalt. Die Ergebnisse sollen spätestens in der nächsten Woche vorliegen.

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